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Was verdient man in der Ausbildung als Geomatiker?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Geomatiker liegt im ersten Lehrjahr bei 1.265 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 47.472 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.265 €

1. Lehrjahr

1.370 €

Letztes Lehrjahr

47.472 €

Gesamtsumme

33 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Geomatiker?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Geomatiker für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 36 Monate.

1.265 €

1. Lehrjahr

1.321 €

2. Lehrjahr

1.370 €

3. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Geomatiker von 1.265 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.370 Euro im 3. Lehrjahr. Im Osten beginnt Geomatiker mit 1.264 Euro.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Geomatiker, 3 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.265 €1.264 €
2. Lehrjahr1.321 €1.310 €
3. Lehrjahr1.370 €1.369 €

Ost und West unterscheiden sich bei Geomatiker: die Werte für Westdeutschland und Ostdeutschland im direkten Vergleich.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Geomatiker zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Geomatiker eine Gesamtsumme von rund 47.472 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Geomatiker im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Geomatiker liegt auf Platz 33 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 81.4. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Öffentlicher Dienst):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Geomatiker bei 1.265 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 541 Euro, das sind 75 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Geomatiker?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Geomatiker nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Geomatiker in 61 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 61 Orten liegen 84 der 63 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

28 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Geomatiker

Muss man als Geomatiker Steuern und Sozialabgaben zahlen?

Auch als Geomatiker sind Sozialversicherungsbeiträge pflichtig. Lohnsteuer fällt erst an, wenn das Jahreseinkommen den Grundfreibetrag übersteigt, was bei vielen Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Bekommt man als Geomatiker Urlaubs- und Weihnachtsgeld?

Urlaubs- und Weihnachtsgeld als Geomatiker hängen vom jeweiligen Tarifvertrag oder der betrieblichen Vereinbarung ab. Ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht für Auszubildende nicht automatisch, viele Tarifverträge sehen es aber vor.

Was passiert, wenn der Betrieb als Geomatiker nicht tarifgebunden ist?

Ohne Tarifbindung wird die Vergütung als Geomatiker zwischen Betrieb und Auszubildendem frei vereinbart. Sie darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 BBiG nicht unterschreiten.

Wird die Vergütung als Geomatiker bei Verkürzung der Ausbildung angepasst?

Bei einer verkürzten Ausbildung als Geomatiker zahlt der Betrieb weiterhin die Vergütung des tatsächlichen Ausbildungsjahres, nicht die des ursprünglich geplanten. Die Gesamtsumme über die Ausbildungszeit sinkt entsprechend der kürzeren Laufzeit.

Welche Ausbildungsberufe zahlen mehr als Geomatiker?

Geomatiker liegt auf Platz 33 von 173 erfassten Ausbildungsberufen. Die Rangliste der bestbezahlten Berufe steht unter den bestbezahlten Ausbildungsberufen.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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