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Was verdient man in der Ausbildung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler liegt im ersten Lehrjahr bei 1.238 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 46.632 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.238 €

1. Lehrjahr

1.353 €

Letztes Lehrjahr

46.632 €

Gesamtsumme

50 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 36 Monate.

1.238 €

1. Lehrjahr

1.295 €

2. Lehrjahr

1.353 €

3. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler von 1.238 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.353 Euro im 3. Lehrjahr.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler, 3 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.238 €-
2. Lehrjahr1.295 €-
3. Lehrjahr1.353 €-

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler eine Gesamtsumme von rund 46.632 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler liegt auf Platz 50 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 71.5. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Industrie und Handel):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler bei 1.238 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 514 Euro, das sind 71 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler in 16 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 16 Orten liegen 25 der 26 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler

Wie hat sich die Vergütung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler in den letzten Jahren entwickelt?

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind bundesweit zuletzt zweistellig gestiegen: 2025 um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine mehrjährige Zeitreihe für Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler folgt, sobald die Erhebungen der Vorjahre importiert sind.

Zählt Überstundenvergütung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler extra?

Mehrarbeit über die vertragliche Ausbildungszeit hinaus wird als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler gesondert vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen, das regelt der Ausbildungsvertrag oder der geltende Tarifvertrag.

Wie viel bleibt von der Ausbildungsvergütung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler netto übrig?

Vom Bruttobetrag als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler gehen Lohnsteuer erst ab einem höheren Einkommen sowie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ab. Bei den meisten Ausbildungsvergütungen bleibt der überwiegende Teil netto erhalten, die genaue Höhe hängt von Steuerklasse und Kirchensteuerpflicht ab.

Was passiert, wenn der Betrieb als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler nicht tarifgebunden ist?

Ohne Tarifbindung wird die Vergütung als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler zwischen Betrieb und Auszubildendem frei vereinbart. Sie darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 BBiG nicht unterschreiten.

Muss man als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler Steuern und Sozialabgaben zahlen?

Auch als Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler sind Sozialversicherungsbeiträge pflichtig. Lohnsteuer fällt erst an, wenn das Jahreseinkommen den Grundfreibetrag übersteigt, was bei vielen Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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