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Was verdient man in der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Tiefbaufacharbeiter liegt im ersten Lehrjahr bei 1.082 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 28.548 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.082 €

1. Lehrjahr

1.297 €

Letztes Lehrjahr

28.548 €

Gesamtsumme

116 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Tiefbaufacharbeiter?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Tiefbaufacharbeiter für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 24 Monate.

1.082 €

1. Lehrjahr

1.297 €

2. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Tiefbaufacharbeiter von 1.082 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.297 Euro im 2. Lehrjahr.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Tiefbaufacharbeiter, 2 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.082 €1.082 €
2. Lehrjahr1.297 €1.201 €

Ost und West unterscheiden sich bei Tiefbaufacharbeiter: die Werte für Westdeutschland und Ostdeutschland im direkten Vergleich.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Tiefbaufacharbeiter eine Gesamtsumme von rund 28.548 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Tiefbaufacharbeiter im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Tiefbaufacharbeiter liegt auf Platz 116 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 33.1. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Industrie und Handel):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Tiefbaufacharbeiter bei 1.082 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 358 Euro, das sind 49 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Tiefbaufacharbeiter nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Tiefbaufacharbeiter in 100 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 100 Orten liegen 317 der 700 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

58 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Tiefbaufacharbeiter

Wie lange dauert die Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter?

Die Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter dauert 24 Monate, das entspricht 2 Jahren.

Wie hat sich die Vergütung als Tiefbaufacharbeiter in den letzten Jahren entwickelt?

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind bundesweit zuletzt zweistellig gestiegen: 2025 um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine mehrjährige Zeitreihe für Tiefbaufacharbeiter folgt, sobald die Erhebungen der Vorjahre importiert sind.

Liegt die Vergütung als Tiefbaufacharbeiter über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Tiefbaufacharbeiter mit 1.082 Euro über der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung von 724 Euro.

Muss man als Tiefbaufacharbeiter Steuern und Sozialabgaben zahlen?

Auch als Tiefbaufacharbeiter sind Sozialversicherungsbeiträge pflichtig. Lohnsteuer fällt erst an, wenn das Jahreseinkommen den Grundfreibetrag übersteigt, was bei vielen Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Was verdient man in der Ausbildung als Tiefbaufacharbeiter?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Tiefbaufacharbeiter liegt im ersten Lehrjahr bei 1.082 Euro im Monat und steigt bis zum letzten Lehrjahr auf 1.297 Euro. Grundlage ist die BIBB-Erhebung 2025, Stichtag 1. Oktober.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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