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Was verdient man in der Ausbildung als Winzer?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Winzer liegt im ersten Lehrjahr bei 1.069 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 40.680 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.069 €

1. Lehrjahr

1.198 €

Letztes Lehrjahr

40.680 €

Gesamtsumme

134 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Winzer?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Winzer für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 36 Monate.

1.069 €

1. Lehrjahr

1.123 €

2. Lehrjahr

1.198 €

3. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Winzer von 1.069 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.198 Euro im 3. Lehrjahr.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Winzer, 3 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.069 €-
2. Lehrjahr1.123 €-
3. Lehrjahr1.198 €-

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Winzer zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Winzer eine Gesamtsumme von rund 40.680 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Winzer im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Winzer liegt auf Platz 134 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 22.7. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Landwirtschaft):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Winzer bei 1.069 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 345 Euro, das sind 48 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Winzer?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Winzer nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Winzer in 36 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 36 Orten liegen 43 der 43 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

4 weitere Städte mit Ortsübersicht

Die Ortsseite zeigt alle Berufe, die dort ausgebildet werden, mit Tarifwert und Stellen.

32 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Winzer

Wie lange dauert die Ausbildung als Winzer?

Die Ausbildung als Winzer dauert 36 Monate, das entspricht 3 Jahren.

Muss man als Winzer Steuern und Sozialabgaben zahlen?

Auch als Winzer sind Sozialversicherungsbeiträge pflichtig. Lohnsteuer fällt erst an, wenn das Jahreseinkommen den Grundfreibetrag übersteigt, was bei vielen Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Was verdient man in der Ausbildung als Winzer?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Winzer liegt im ersten Lehrjahr bei 1.069 Euro im Monat und steigt bis zum letzten Lehrjahr auf 1.198 Euro. Grundlage ist die BIBB-Erhebung 2025, Stichtag 1. Oktober.

Wird die Vergütung als Winzer bei Verkürzung der Ausbildung angepasst?

Bei einer verkürzten Ausbildung als Winzer zahlt der Betrieb weiterhin die Vergütung des tatsächlichen Ausbildungsjahres, nicht die des ursprünglich geplanten. Die Gesamtsumme über die Ausbildungszeit sinkt entsprechend der kürzeren Laufzeit.

Wie viel bleibt von der Ausbildungsvergütung als Winzer netto übrig?

Vom Bruttobetrag als Winzer gehen Lohnsteuer erst ab einem höheren Einkommen sowie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ab. Bei den meisten Ausbildungsvergütungen bleibt der überwiegende Teil netto erhalten, die genaue Höhe hängt von Steuerklasse und Kirchensteuerpflicht ab.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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