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Was verdient man in der Ausbildung als Landwirt?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Landwirt liegt im ersten Lehrjahr bei 899 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 35.772 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

899 €

1. Lehrjahr

1.090 €

Letztes Lehrjahr

35.772 €

Gesamtsumme

157 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Landwirt?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Landwirt für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 36 Monate.

899 €

1. Lehrjahr

992 €

2. Lehrjahr

1.090 €

3. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Landwirt von 899 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.090 Euro im 3. Lehrjahr. Im Osten beginnt Landwirt mit 916 Euro.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Landwirt, 3 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr899 €916 €
2. Lehrjahr992 €1.012 €
3. Lehrjahr1.090 €1.099 €

Ost und West unterscheiden sich bei Landwirt: die Werte für Westdeutschland und Ostdeutschland im direkten Vergleich.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Landwirt zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Landwirt eine Gesamtsumme von rund 35.772 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Landwirt im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Landwirt liegt auf Platz 157 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 9.3. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Landwirtschaft):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Landwirt bei 899 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 175 Euro, das sind 24 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Landwirt?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Landwirt nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Offene Ausbildungsstellen als Landwirt

378 offene Stellen in der Stellendatenbank der Bundesagentur für Arbeit. Ob ein Betrieb den Tarif oben zahlt, hängt an seiner Tarifbindung. Die Anzeigen selbst nennen die Vergütung nur selten.

Weitere 88 Stellen anzeigen

Jede Zeile führt zur vollständigen Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit; die Angebote werden stündlich abgeglichen, das Bewerben läuft dort. Hier stehen keine Anzeigentexte, und diese Seite vermittelt nicht. Diese Seite listet 100 Stellen, weitere 278 stehen bei der Bundesagentur.

Alle 378 Stellen bei der Bundesagentur

Landwirt in 100 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 100 Orten liegen 216 der 378 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

5 weitere Städte mit Ortsübersicht

Die Ortsseite zeigt alle Berufe, die dort ausgebildet werden, mit Tarifwert und Stellen.

95 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Landwirt

Was verdient man nach der Ausbildung als Landwirt?

Nach der Ausbildung als Landwirt richtet sich das Einstiegsgehalt nach Betrieb, Region und Tarifvertrag. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit folgt auf dieser Seite, sobald die Daten importiert sind.

Muss man als Landwirt Steuern und Sozialabgaben zahlen?

Auch als Landwirt sind Sozialversicherungsbeiträge pflichtig. Lohnsteuer fällt erst an, wenn das Jahreseinkommen den Grundfreibetrag übersteigt, was bei vielen Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Wird die Vergütung als Landwirt bei Verkürzung der Ausbildung angepasst?

Bei einer verkürzten Ausbildung als Landwirt zahlt der Betrieb weiterhin die Vergütung des tatsächlichen Ausbildungsjahres, nicht die des ursprünglich geplanten. Die Gesamtsumme über die Ausbildungszeit sinkt entsprechend der kürzeren Laufzeit.

Was passiert, wenn der Betrieb als Landwirt nicht tarifgebunden ist?

Ohne Tarifbindung wird die Vergütung als Landwirt zwischen Betrieb und Auszubildendem frei vereinbart. Sie darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 BBiG nicht unterschreiten.

Verdient man als Landwirt in Ost und West unterschiedlich?

Ja. Im Westen liegt der Durchschnitt bei 1.020 Euro, im Osten bei 1.010 Euro im Monat.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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