Berufsausbildungsbeihilfe
822 €
Bedarf bei eigener Wohnung 2026
380 €
Davon Unterkunftspauschale
18 Monate
Bewilligung zunächst für
571 €
Netto von der Mindestvergütung
Was Berufsausbildungsbeihilfe für die Ausbildungsvergütung bedeutet
Berufsausbildungsbeihilfe zahlt die Agentur für Arbeit an Auszubildende in betrieblicher Ausbildung, die wegen der Entfernung zum Betrieb nicht mehr bei den Eltern wohnen können. Der Bedarf für Lebensunterhalt und Unterkunft folgt den BAföG-Sätzen, dazu kommen Fahrtkosten; angerechnet werden die eigene Vergütung und das Einkommen der Eltern über Freibeträgen. Gezahlt wird ab dem Antragsmonat, zunächst für 18 Monate.
Ein Beispiel aus der Praxis
Eine Auszubildende zieht für die Ausbildung 180 Kilometer weit weg und bekommt die Mindestvergütung. Nach Abzug ihres Nettoeinkommens vom Bedarf bleibt ein dreistelliger Betrag BAB im Monat, plus Fahrtkosten zur Berufsschule.
Wo Berufsausbildungsbeihilfe geregelt ist
§§ 56 bis 72 SGB III; Bedarfssätze über § 61 SGB III und § 13 BAföG.
4 verwandte Begriffe
- Kindergeld während der Ausbildung: Kindergeld wird während einer Erstausbildung in der Regel bis zum 25. Geburtstag weitergezahlt, unabhängig von der Höhe der Ausbildungsvergütung.
- Ausbildungsvergütung: Der Betrag, den ein Ausbildungsbetrieb einer Auszubildenden oder einem Auszubildenden monatlich zahlt. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und steigt in der Regel mit jedem Lehrjahr.
- Schulische Ausbildung: Eine Ausbildungsform ohne Ausbildungsbetrieb, meist an einer Berufsfachschule, häufig ohne oder mit geringerer Vergütung als bei der dualen Ausbildung.
- Sozialversicherungspflicht: Auszubildende sind kranken-, renten-, pflege- und arbeitslosenversicherungspflichtig, die Beiträge werden von der Ausbildungsvergütung einbehalten.
Häufige Fragen zu Berufsausbildungsbeihilfe
Was bedeutet Berufsausbildungsbeihilfe?
Eine Förderung der Bundesagentur für Arbeit für Auszubildende, deren Ausbildungsvergütung und Elterneinkommen die Lebenshaltungskosten nicht decken.
Wo ist Berufsausbildungsbeihilfe geregelt?
Berufsausbildungsbeihilfe: §§ 56 bis 72 SGB III; Bedarfssätze über § 61 SGB III und § 13 BAföG.
Was heißt Berufsausbildungsbeihilfe in der Praxis?
Eine Auszubildende zieht für die Ausbildung 180 Kilometer weit weg und bekommt die Mindestvergütung. Nach Abzug ihres Nettoeinkommens vom Bedarf bleibt ein dreistelliger Betrag BAB im Monat, plus Fahrtkosten zur Berufsschule.