Handwerk
1.121 €
Durchschnitt aller Lehrjahre
168 / 36
Berufe, davon mit Tarifwert
1.353 €
Höchster Beruf
922 €
Niedrigster Beruf
Was Handwerk für die Ausbildungsvergütung bedeutet
Zum Handwerk gehören die Gewerke der Handwerksordnung, vom Bäcker bis zum Zimmerer, ausgebildet meist in kleinen Betrieben. Die Tarifverträge werden je Gewerk und Region von Innungsverbänden verhandelt, viele Betriebe sind nicht tarifgebunden; deshalb liegt der Durchschnitt des Bereichs am unteren Ende. Die Abschlussprüfung heißt Gesellenprüfung, zuständig ist die Handwerkskammer.
Ein Beispiel aus der Praxis
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik werden im Handwerk ausgebildet und nach dem SHK-Tarif bezahlt; der ähnlich klingende Anlagenmechaniker der Industrie liegt mehrere hundert Euro darüber.
Wo Handwerk geregelt ist
Handwerksordnung, Anlage A und B (zulassungspflichtige und zulassungsfreie Handwerke).
4 verwandte Begriffe
- Handwerksordnung: Das Gesetz (HwO), das die Berufsausbildung in Handwerksberufen regelt, ergänzend zum Berufsbildungsgesetz für Industrie- und Handelsberufe.
- Handwerkskammer: Die zuständige Stelle für Ausbildungsberufe im Handwerk.
- Gesellenprüfung: Die Abschlussprüfung in Handwerksberufen, nach bestandener Prüfung trägt man den Titel Geselle oder Gesellin.
- Meister: Ein Weiterbildungsabschluss vor allem im Handwerk, Voraussetzung für die Ausbildung von Lehrlingen und die selbstständige Betriebsführung in vielen zulassungspflichtigen Handwerken.
Häufige Fragen zu Handwerk
Was bedeutet Handwerk?
Ausbildungsbereich für Berufe, die einem Handwerkszweig zugeordnet sind, zuständig sind die Handwerkskammern.
Wo ist Handwerk geregelt?
Handwerk: Handwerksordnung, Anlage A und B (zulassungspflichtige und zulassungsfreie Handwerke).
Was heißt Handwerk in der Praxis?
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik werden im Handwerk ausgebildet und nach dem SHK-Tarif bezahlt; der ähnlich klingende Anlagenmechaniker der Industrie liegt mehrere hundert Euro darüber.