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Was verdient man in der Ausbildung als Physiklaborant?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Physiklaborant liegt im ersten Lehrjahr bei 1.211 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 54.540 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.211 €

1. Lehrjahr

1.430 €

Letztes Lehrjahr

54.540 €

Gesamtsumme

57 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Physiklaborant?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Physiklaborant für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 42 Monate.

1.211 €

1. Lehrjahr

1.279 €

2. Lehrjahr

1.340 €

3. Lehrjahr

1.430 €

4. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Physiklaborant von 1.211 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.430 Euro im 4. Lehrjahr.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Physiklaborant, 4 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.211 €-
2. Lehrjahr1.279 €-
3. Lehrjahr1.340 €-
4. Lehrjahr1.430 €-

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Physiklaborant zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Physiklaborant eine Gesamtsumme von rund 54.540 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Physiklaborant im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Physiklaborant liegt auf Platz 57 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 67.4. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Industrie und Handel):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Physiklaborant bei 1.211 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 487 Euro, das sind 67 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Physiklaborant?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Physiklaborant nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Offene Ausbildungsstellen als Physiklaborant

32 offene Stellen in der Stellendatenbank der Bundesagentur für Arbeit. Ob ein Betrieb den Tarif oben zahlt, hängt an seiner Tarifbindung. Die Anzeigen selbst nennen die Vergütung nur selten.

Weitere 20 Stellen anzeigen

Jede Zeile führt zur vollständigen Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit; die Angebote werden stündlich abgeglichen, das Bewerben läuft dort. Hier stehen keine Anzeigentexte, und diese Seite vermittelt nicht.

Diese Suche bei der Bundesagentur öffnen

Physiklaborant in 24 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 24 Orten liegen 32 der 32 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Physiklaborant

Bekommt man als Physiklaborant Urlaubs- und Weihnachtsgeld?

Urlaubs- und Weihnachtsgeld als Physiklaborant hängen vom jeweiligen Tarifvertrag oder der betrieblichen Vereinbarung ab. Ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht für Auszubildende nicht automatisch, viele Tarifverträge sehen es aber vor.

Wie viel bleibt von der Ausbildungsvergütung als Physiklaborant netto übrig?

Vom Bruttobetrag als Physiklaborant gehen Lohnsteuer erst ab einem höheren Einkommen sowie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ab. Bei den meisten Ausbildungsvergütungen bleibt der überwiegende Teil netto erhalten, die genaue Höhe hängt von Steuerklasse und Kirchensteuerpflicht ab.

Muss man als Physiklaborant Steuern und Sozialabgaben zahlen?

Auch als Physiklaborant sind Sozialversicherungsbeiträge pflichtig. Lohnsteuer fällt erst an, wenn das Jahreseinkommen den Grundfreibetrag übersteigt, was bei vielen Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Wird die Vergütung als Physiklaborant bei Verkürzung der Ausbildung angepasst?

Bei einer verkürzten Ausbildung als Physiklaborant zahlt der Betrieb weiterhin die Vergütung des tatsächlichen Ausbildungsjahres, nicht die des ursprünglich geplanten. Die Gesamtsumme über die Ausbildungszeit sinkt entsprechend der kürzeren Laufzeit.

Was verdient man in der Ausbildung als Physiklaborant?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Physiklaborant liegt im ersten Lehrjahr bei 1.211 Euro im Monat und steigt bis zum letzten Lehrjahr auf 1.430 Euro. Grundlage ist die BIBB-Erhebung 2025, Stichtag 1. Oktober.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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