Was verdient man als Straßenwärter in Westdeutschland?
1.311 €
Westdeutschland
1.318 €
Ostdeutschland
-7 €
Differenz
38 / 161
Rang in West
Straßenwärter: Ost und West in jedem Lehrjahr
Im Westen steigt der Monatsbetrag als Straßenwärter von 1.260 Euro im ersten auf 1.363 Euro im letzten Lehrjahr. Im Durchschnitt über alle Lehrjahre ergibt das in Westdeutschland 1.311 Euro, in Ostdeutschland 1.318 Euro. Die Tabelle stellt beide Tarifgebiete Lehrjahr für Lehrjahr nebeneinander; die Steigerung bezieht sich auf den Westwert.
| Lehrjahr | West | Ost | Steigerung |
|---|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | 1.260 Euro | 1.265 Euro | - |
| 2. Lehrjahr | 1.312 Euro | 1.317 Euro | +4,1 Prozent |
| 3. Lehrjahr | 1.363 Euro | 1.366 Euro | +3,9 Prozent |
| Gesamtsumme | 47.220 Euro | 47.376 Euro | 36 Monate |
Tarifliche Ausbildungsvergütung Straßenwärter je Lehrjahr, brutto im Monat, BIBB-Erhebung 2025. Gesamtsumme: Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert.
Über die gesamte Ausbildung von 36 Monaten kommen in Westdeutschland rund 47.220 Euro zusammen, in Ostdeutschland rund 47.376 Euro. Der Unterschied beträgt damit 156 Euro über die Ausbildungszeit. Netto bleiben vom Durchschnitt in Westdeutschland rund 1.034 Euro im Monat.
Warum der Unterschied besteht
Tarifverträge werden regional verhandelt. Der Unterschied zwischen Ost und West entsteht aus unterschiedlichen Tarifabschlüssen, nicht aus einer gesetzlichen Regelung. Für Straßenwärter beträgt er 0,5 Prozent, Stand Erhebung 2025.
Viele Branchentarifverträge führen bis heute zwei Tarifgebiete, die auf die Tarifverträge der frühen 1990er Jahre zurückgehen. In manchen Branchen sind die Tabellen inzwischen angeglichen, in anderen holt der Osten in festen Stufen auf, und in einigen zahlt er mittlerweile mehr. Über alle 102 Berufe, für die das BIBB Werte in beiden Regionen erhebt, liegt der Osten in 25 Fällen vorn, der Westen in 74, 3 Berufe zahlen in beiden Gebieten gleich. Straßenwärter gehört mit einem Rückstand von 7 Euro für Westdeutschland zu den Berufen, in denen der Osten vorn liegt.
Ob ein Betrieb in Westdeutschland den Tarifwert zahlt, hängt an seiner Tarifbindung; ohne Tarif gilt die Mindestausbildungsvergütung von 724 Euro im ersten Lehrjahr als Untergrenze, bundesweit gleich. Mehr dazu im Ratgeber Wie die Tarifbindung die Ausbildungsvergütung bestimmt.
10 Berufe mit ähnlicher Vergütung in Westdeutschland
Die Berufe direkt vor und hinter Straßenwärter in der Rangliste für Westdeutschland, gemessen am Durchschnitt über alle Lehrjahre: von 1.305 Euro bis 1.316 Euro im Monat. Den höchsten Wert der ganzen Region hat Milchtechnologe/-technologin mit 1.467 Euro, den niedrigsten Friseur mit 727 Euro.
| Beruf | Ausbildungsbereich | Durchschnitt West |
|---|---|---|
| Kaufmann/-frau für Büromanagement | Öffentlicher Dienst | 1.316 Euro |
| Vermessungstechniker (alle Fachrichtungen) | Öffentlicher Dienst | 1.315 Euro |
| Eisenbahner im Betriebsdienst Lokführer und Transport | Industrie und Handel | 1.314 Euro |
| Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste (alle Fachrichtungen) | Öffentlicher Dienst | 1.312 Euro |
| Beton- und Stahlbetonbauer | Handwerk | 1.311 Euro |
| Fachkraft für Lebensmitteltechnik | Industrie und Handel | 1.310 Euro |
| Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement | Industrie und Handel | 1.308 Euro |
| Werkzeugmechaniker | Industrie und Handel | 1.307 Euro |
| Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen | Industrie und Handel | 1.305 Euro |
| Oberflächenbeschichter | Industrie und Handel | 1.305 Euro |
8 weitere Berufe im öffentlichen Dienst in Westdeutschland
Die bestbezahlten anderen Berufe im öffentlichen Dienst nach dem Durchschnitt für Westdeutschland, von 1.316 Euro bis 1.339 Euro im Monat. Alle Berufe des Bereichs stehen unter Ausbildungsvergütung im öffentlichen Dienst.
| Beruf | Ausbildungsbereich | Durchschnitt West |
|---|---|---|
| Umwelttechnologe/-technologin für Abwasserbewirtschaftung | Öffentlicher Dienst | 1.339 Euro |
| Fachangestellte/-r für Arbeitsmarktdienstleistungen | Öffentlicher Dienst | 1.338 Euro |
| Sozialversicherungsfachangestellte/-r (alle Fachrichtungen) | Öffentlicher Dienst | 1.336 Euro |
| Wasserbauer | Öffentlicher Dienst | 1.336 Euro |
| Verwaltungsfachangestellte/-r (alle Fachrichtungen) | Öffentlicher Dienst | 1.332 Euro |
| Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe | Öffentlicher Dienst | 1.329 Euro |
| Geomatiker | Öffentlicher Dienst | 1.316 Euro |
| Kaufmann/-frau für Büromanagement | Öffentlicher Dienst | 1.316 Euro |
Häufige Fragen zu Straßenwärter in Westdeutschland
Was verdient man als Straßenwärter in Westdeutschland?
Als Straßenwärter liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung in Westdeutschland im Durchschnitt über alle Lehrjahre bei 1.311 Euro im Monat, in Ostdeutschland bei 1.318 Euro. Das sind -7 Euro oder -0,5 Prozent, nach der BIBB-Erhebung 2025.
Warum verdient Straßenwärter in Ost und West unterschiedlich?
Die Ausbildungsvergütung als Straßenwärter steht im Tarifvertrag der Branche, und viele Tarifverträge unterscheiden bis heute ein westdeutsches und ein ostdeutsches Tarifgebiet mit eigenen Abschlüssen. Der Unterschied ist tariflich, nicht gesetzlich: Die Mindestausbildungsvergütung gilt bundesweit gleich. Von 102 Berufen mit Werten in beiden Regionen zahlen 25 im Osten mehr, 74 im Westen, 3 gleich.
Wo liegt Straßenwärter in Westdeutschland im Vergleich zu anderen Berufen?
In Westdeutschland liegt Straßenwärter mit 1.311 Euro auf Platz 38 von 161 Ausbildungsberufen mit einem Wert für diese Region. Der Durchschnitt dieser Berufe beträgt 1.214 Euro, den höchsten Wert hat Milchtechnologe/-technologin mit 1.467 Euro.
Welche Gesamtsumme kommt als Straßenwärter in Westdeutschland zusammen?
Über die gesamte Ausbildung von 36 Monaten kommen als Straßenwärter in Westdeutschland rund 47.220 Euro brutto zusammen, in Ostdeutschland rund 47.376 Euro. Gerechnet wird Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert.
Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag. Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen, Erhebung 2025.