Zum Inhalt springen
Ausbildungsverguetung.net, Vergütung je Beruf und LehrjahrAusbildungsverguetung.netVergütung je Beruf und Lehrjahr

Berufsbildungsgesetz

Das Bundesgesetz (BBiG), das die duale Berufsausbildung in Deutschland regelt, einschließlich der Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17.

Was Berufsbildungsgesetz für die Ausbildungsvergütung bedeutet

Das Berufsbildungsgesetz von 1969, zuletzt 2020 grundlegend geändert, regelt die duale Ausbildung von der Eignung des Betriebs über den Vertrag bis zur Abschlussprüfung. Für die Vergütung sind drei Paragrafen entscheidend: § 17 mit Angemessenheit, Mindestvergütung und Überstunden, § 19 mit der Fortzahlung bei Krankheit und § 20 mit der Probezeit. Die Reform 2020 brachte die Mindestausbildungsvergütung und die Freistellung für Berufsschultage auch für Volljährige.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Auszubildender ist drei Wochen krank. Nach § 19 BBiG zahlt der Betrieb die Vergütung bis zu sechs Wochen weiter, genau wie bei einem Arbeitsverhältnis.

Wo Berufsbildungsgesetz geregelt ist

Berufsbildungsgesetz (BBiG) in der Fassung vom 4. Mai 2020.

4 verwandte Begriffe

  • Handwerksordnung: Das Gesetz (HwO), das die Berufsausbildung in Handwerksberufen regelt, ergänzend zum Berufsbildungsgesetz für Industrie- und Handelsberufe.
  • Mindestausbildungsvergütung: Die gesetzliche Untergrenze der Ausbildungsvergütung nach Paragraf 17 Berufsbildungsgesetz, für Auszubildende in Betrieben ohne Tarifbindung, also ohne eigenen Tarifvertrag für die Ausbildung. Sie steigt jährlich zum 1. Januar.
  • Probezeit: Die ersten ein bis vier Monate der Ausbildung, in denen beide Seiten den Vertrag ohne Frist und ohne Angabe von Gründen kündigen können. Die Vergütung wird bereits in der Probezeit voll gezahlt.
  • Anerkannter Ausbildungsberuf: Ein Ausbildungsberuf mit einer staatlich erlassenen Ausbildungsordnung. Nur in solchen Berufen ist eine duale Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz möglich.

Häufige Fragen zu Berufsbildungsgesetz

Was bedeutet Berufsbildungsgesetz?

Das Bundesgesetz (BBiG), das die duale Berufsausbildung in Deutschland regelt, einschließlich der Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17.

Wo ist Berufsbildungsgesetz geregelt?

Berufsbildungsgesetz: Berufsbildungsgesetz (BBiG) in der Fassung vom 4. Mai 2020.

Was heißt Berufsbildungsgesetz in der Praxis?

Ein Auszubildender ist drei Wochen krank. Nach § 19 BBiG zahlt der Betrieb die Vergütung bis zu sechs Wochen weiter, genau wie bei einem Arbeitsverhältnis.

Weiterführende Seiten