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Was verdient man in der Ausbildung als Konditor?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Konditor liegt im ersten Lehrjahr bei 1.115 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 44.004 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.115 €

1. Lehrjahr

1.329 €

Letztes Lehrjahr

44.004 €

Gesamtsumme

94 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Konditor?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Konditor für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 36 Monate.

1.115 €

1. Lehrjahr

1.223 €

2. Lehrjahr

1.329 €

3. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Konditor von 1.115 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.329 Euro im 3. Lehrjahr. Im Osten beginnt Konditor mit 1.037 Euro.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Konditor, 3 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.115 €1.037 €
2. Lehrjahr1.223 €1.102 €
3. Lehrjahr1.329 €1.240 €

Ost und West unterscheiden sich bei Konditor: die Werte für Westdeutschland und Ostdeutschland im direkten Vergleich.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Konditor zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Konditor eine Gesamtsumme von rund 44.004 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Konditor im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Konditor liegt auf Platz 94 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 45.9. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Handwerk):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Konditor bei 1.115 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 391 Euro, das sind 54 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Konditor?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Konditor nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Offene Ausbildungsstellen als Konditor

295 offene Stellen in der Stellendatenbank der Bundesagentur für Arbeit. Ob ein Betrieb den Tarif oben zahlt, hängt an seiner Tarifbindung. Die Anzeigen selbst nennen die Vergütung nur selten.

Weitere 88 Stellen anzeigen

Jede Zeile führt zur vollständigen Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit; die Angebote werden stündlich abgeglichen, das Bewerben läuft dort. Hier stehen keine Anzeigentexte, und diese Seite vermittelt nicht. Diese Seite listet 100 Stellen, weitere 195 stehen bei der Bundesagentur.

Alle 295 Stellen bei der Bundesagentur

Konditor in 100 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 100 Orten liegen 153 der 295 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

69 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Konditor

Wie lange dauert die Ausbildung als Konditor?

Die Ausbildung als Konditor dauert 36 Monate, das entspricht 3 Jahren.

Wie viel bleibt von der Ausbildungsvergütung als Konditor netto übrig?

Vom Bruttobetrag als Konditor gehen Lohnsteuer erst ab einem höheren Einkommen sowie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ab. Bei den meisten Ausbildungsvergütungen bleibt der überwiegende Teil netto erhalten, die genaue Höhe hängt von Steuerklasse und Kirchensteuerpflicht ab.

Zählt Überstundenvergütung als Konditor extra?

Mehrarbeit über die vertragliche Ausbildungszeit hinaus wird als Konditor gesondert vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen, das regelt der Ausbildungsvertrag oder der geltende Tarifvertrag.

Bekommt man als Konditor Urlaubs- und Weihnachtsgeld?

Urlaubs- und Weihnachtsgeld als Konditor hängen vom jeweiligen Tarifvertrag oder der betrieblichen Vereinbarung ab. Ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht für Auszubildende nicht automatisch, viele Tarifverträge sehen es aber vor.

Wie hat sich die Vergütung als Konditor in den letzten Jahren entwickelt?

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind bundesweit zuletzt zweistellig gestiegen: 2025 um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine mehrjährige Zeitreihe für Konditor folgt, sobald die Erhebungen der Vorjahre importiert sind.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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