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Was verdient man in der Ausbildung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Medizinische/-r Fachangestellte/-r liegt im ersten Lehrjahr bei 1.023 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 40.164 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.023 €

1. Lehrjahr

1.209 €

Letztes Lehrjahr

40.164 €

Gesamtsumme

140 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Medizinische/-r Fachangestellte/-r?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Medizinische/-r Fachangestellte/-r für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 36 Monate.

1.023 €

1. Lehrjahr

1.115 €

2. Lehrjahr

1.209 €

3. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Medizinische/-r Fachangestellte/-r von 1.023 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.209 Euro im 3. Lehrjahr. Im Osten beginnt Medizinische/-r Fachangestellte/-r mit 1.030 Euro.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Medizinische/-r Fachangestellte/-r, 3 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.023 €1.030 €
2. Lehrjahr1.115 €1.123 €
3. Lehrjahr1.209 €1.208 €

Ost und West unterscheiden sich bei Medizinische/-r Fachangestellte/-r: die Werte für Westdeutschland und Ostdeutschland im direkten Vergleich.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Medizinische/-r Fachangestellte/-r eine Gesamtsumme von rund 40.164 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Medizinische/-r Fachangestellte/-r im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Medizinische/-r Fachangestellte/-r liegt auf Platz 140 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 19.2. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Freie Berufe):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r bei 1.023 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 299 Euro, das sind 41 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Medizinische/-r Fachangestellte/-r nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Medizinische/-r Fachangestellte/-r in 100 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 100 Orten liegen 850 der 1.795 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

6 Orte mit eigener Seite für Medizinische/-r Fachangestellte/-r

Tarifwert des Tarifgebiets und die offenen Stellen vor Ort, ab 20 gemeldeten Stellen im Ort.

74 weitere Städte mit Ortsübersicht

Die Ortsseite zeigt alle Berufe, die dort ausgebildet werden, mit Tarifwert und Stellen.

20 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r

Wie viel bleibt von der Ausbildungsvergütung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r netto übrig?

Vom Bruttobetrag als Medizinische/-r Fachangestellte/-r gehen Lohnsteuer erst ab einem höheren Einkommen sowie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ab. Bei den meisten Ausbildungsvergütungen bleibt der überwiegende Teil netto erhalten, die genaue Höhe hängt von Steuerklasse und Kirchensteuerpflicht ab.

Was passiert, wenn der Betrieb als Medizinische/-r Fachangestellte/-r nicht tarifgebunden ist?

Ohne Tarifbindung wird die Vergütung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r zwischen Betrieb und Auszubildendem frei vereinbart. Sie darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 BBiG nicht unterschreiten.

Muss man als Medizinische/-r Fachangestellte/-r Steuern und Sozialabgaben zahlen?

Auch als Medizinische/-r Fachangestellte/-r sind Sozialversicherungsbeiträge pflichtig. Lohnsteuer fällt erst an, wenn das Jahreseinkommen den Grundfreibetrag übersteigt, was bei vielen Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Welche Ausbildungsberufe zahlen mehr als Medizinische/-r Fachangestellte/-r?

Medizinische/-r Fachangestellte/-r liegt auf Platz 140 von 173 erfassten Ausbildungsberufen. Die Rangliste der bestbezahlten Berufe steht unter den bestbezahlten Ausbildungsberufen.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Medizinische/-r Fachangestellte/-r zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit von 36 Monaten ergibt sich für Medizinische/-r Fachangestellte/-r eine Gesamtsumme von rund 40.164 Euro, alle Monatsbeträge der Lehrjahre aufsummiert.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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