Ausbildungsdauer
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Berufe mit 24 Monaten
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Berufe mit 36 Monaten
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Berufe mit 42 Monaten
Was Ausbildungsdauer für die Ausbildungsvergütung bedeutet
Die Ausbildungsdauer steht in der Ausbildungsordnung: 24 Monate bei zweijährigen Berufen wie Verkäufer, 36 Monate bei den meisten kaufmännischen Berufen, 42 Monate bei vielen Industrie- und Handwerksberufen wie Mechatroniker oder Elektroniker. Sie bestimmt, wie viele Lehrjahre bezahlt werden und damit die Gesamtsumme der Vergütung. Verkürzung, Anrechnung, Teilzeit und Verlängerung ändern die Dauer im Einzelfall.
Ein Beispiel aus der Praxis
Zwei Berufe zahlen im ersten Lehrjahr gleich viel. Der eine dauert 36, der andere 42 Monate; der längere bringt über die Ausbildung sechs Monate mehr zum höchsten Satz, dafür beginnt das Facharbeitergehalt ein halbes Jahr später.
Wo Ausbildungsdauer geregelt ist
§ 5 Abs. 1 Nr. 2 BBiG; §§ 7, 7a, 8 BBiG (Anrechnung, Teilzeit, Verkürzung und Verlängerung).
4 verwandte Begriffe
- Verkürzung: Die Reduzierung der Ausbildungsdauer, zum Beispiel durch eine Vorqualifikation oder gute Leistungen. Die Vergütung richtet sich weiterhin nach dem tatsächlichen Lehrjahr.
- Verlängerung: Die Ausdehnung der Ausbildungsdauer über die Regelzeit hinaus, etwa nach nicht bestandener Abschlussprüfung.
- Lehrjahr: Umgangssprachlich für Ausbildungsjahr, den Zeitabschnitt einer Ausbildung von zwölf Monaten, gezählt ab Ausbildungsbeginn.
- Ausbildungsordnung: Die rechtliche Grundlage eines anerkannten Ausbildungsberufs, sie legt Ausbildungsdauer, Ausbildungsinhalte und Prüfungsanforderungen fest.
Häufige Fragen zu Ausbildungsdauer
Was bedeutet Ausbildungsdauer?
Die in der Ausbildungsordnung festgelegte Regelzeit einer Ausbildung, meist zwei bis dreieinhalb Jahre. Sie kann verkürzt oder verlängert werden.
Wo ist Ausbildungsdauer geregelt?
Ausbildungsdauer: § 5 Abs. 1 Nr. 2 BBiG; §§ 7, 7a, 8 BBiG (Anrechnung, Teilzeit, Verkürzung und Verlängerung).
Was heißt Ausbildungsdauer in der Praxis?
Zwei Berufe zahlen im ersten Lehrjahr gleich viel. Der eine dauert 36, der andere 42 Monate; der längere bringt über die Ausbildung sechs Monate mehr zum höchsten Satz, dafür beginnt das Facharbeitergehalt ein halbes Jahr später.