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Was verdient man in der Ausbildung als Chemielaborant?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Chemielaborant liegt im ersten Lehrjahr bei 1.198 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 54.360 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.198 €

1. Lehrjahr

1.442 €

Letztes Lehrjahr

54.360 €

Gesamtsumme

63 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Chemielaborant?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Chemielaborant für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 42 Monate.

1.198 €

1. Lehrjahr

1.270 €

2. Lehrjahr

1.341 €

3. Lehrjahr

1.442 €

4. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Chemielaborant von 1.198 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.442 Euro im 4. Lehrjahr.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Chemielaborant, 4 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.198 €1.198 €
2. Lehrjahr1.270 €1.249 €
3. Lehrjahr1.341 €1.305 €
4. Lehrjahr1.442 €1.379 €

Ost und West unterscheiden sich bei Chemielaborant: die Werte für Westdeutschland und Ostdeutschland im direkten Vergleich.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Chemielaborant zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Chemielaborant eine Gesamtsumme von rund 54.360 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Chemielaborant im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Chemielaborant liegt auf Platz 63 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 64. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Industrie und Handel):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Chemielaborant bei 1.198 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 474 Euro, das sind 65 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Chemielaborant?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Chemielaborant nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Chemielaborant in 100 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 100 Orten liegen 173 der 284 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

60 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Chemielaborant

Wie hat sich die Vergütung als Chemielaborant in den letzten Jahren entwickelt?

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind bundesweit zuletzt zweistellig gestiegen: 2025 um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine mehrjährige Zeitreihe für Chemielaborant folgt, sobald die Erhebungen der Vorjahre importiert sind.

Was passiert, wenn der Betrieb als Chemielaborant nicht tarifgebunden ist?

Ohne Tarifbindung wird die Vergütung als Chemielaborant zwischen Betrieb und Auszubildendem frei vereinbart. Sie darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 BBiG nicht unterschreiten.

Liegt die Vergütung als Chemielaborant über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Chemielaborant mit 1.198 Euro über der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung von 724 Euro.

Wie steigt die Vergütung als Chemielaborant über die Lehrjahre?

Die Vergütung als Chemielaborant steigt vom ersten zum letzten Lehrjahr um 20.4 Prozent, von 1.198 Euro auf 1.442 Euro.

Wie viel bleibt von der Ausbildungsvergütung als Chemielaborant netto übrig?

Vom Bruttobetrag als Chemielaborant gehen Lohnsteuer erst ab einem höheren Einkommen sowie Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) ab. Bei den meisten Ausbildungsvergütungen bleibt der überwiegende Teil netto erhalten, die genaue Höhe hängt von Steuerklasse und Kirchensteuerpflicht ab.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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