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Was verdient man als Feinwerkmechaniker im 2. Lehrjahr?

Im 2. Lehrjahr liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung als Feinwerkmechaniker bei 1.105 Euro im Monat, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung. Das ist Platz 131 von 161 Berufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr und liegt 104 Euro unter dem Durchschnitt von 1.209 Euro.

1.105 €

2. Lehrjahr brutto

871 €

Netto, überschlägig

131 / 161

Rang im 2. Lehrjahr

kein Wert

Ostdeutschland

Feinwerkmechaniker: alle 4 Lehrjahre und die Gesamtsumme

Das 2. Lehrjahr ist eines von 4 in der Ausbildung als Feinwerkmechaniker, die 42 Monate dauert. Die Vergütung steigt nach Paragraf 17 des Berufsbildungsgesetzes mit jedem Ausbildungsjahr; gegenüber dem vorherigen Lehrjahr steigt sie als Feinwerkmechaniker um 7 Prozent, von 1.033 Euro auf 1.105 Euro.

LehrjahrWestOstSteigerung
1. Lehrjahr1.033 Eurokein Wert-
2. Lehrjahr1.105 Eurokein Wert+7 Prozent
3. Lehrjahr1.182 Eurokein Wert+7 Prozent
4. Lehrjahr1.255 Eurokein Wert+6,2 Prozent
Gesamtsumme47.370 Eurokein Wert42 Monate

Tarifliche Ausbildungsvergütung Feinwerkmechaniker je Lehrjahr, brutto im Monat, BIBB-Erhebung 2025. Gesamtsumme: Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert.

Wie sich das 2. Lehrjahr einordnet

Unter allen 161 Ausbildungsberufen, für die das BIBB einen Wert für das zweite Lehrjahr ausweist, liegt Feinwerkmechaniker auf Platz 131. Der Durchschnitt dieser Berufe beträgt im 2. Lehrjahr 1.209 Euro; Feinwerkmechaniker liegt 104 Euro darunter. Die Spanne reicht von 723 Euro (Friseur) bis 1.473 Euro (Milchtechnologe/-technologin).

Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung liegt im 2. Lehrjahr für einen Ausbildungsbeginn 2026 bei 854 Euro, der tarifliche Betrag liegt 251 Euro darüber. Netto bleiben von 1.105 Euro rund 871 Euro: 234 Euro gehen als Arbeitnehmeranteil an die Sozialversicherung, Lohnsteuer fällt bei diesem Betrag nicht an. Wie die Rechnung im Einzelnen aussieht, steht im Ratgeber Was von der Ausbildungsvergütung netto übrig bleibt.

10 Berufe mit ähnlicher Vergütung im 2. Lehrjahr

Die Berufe direkt vor und hinter Feinwerkmechaniker in der Rangliste des zweiten Lehrjahres, von 1.059 Euro bis 1.123 Euro im Monat. Wer zwischen ähnlich bezahlten Ausbildungen wählt, vergleicht besser die Gesamtsumme über die ganze Ausbildung, weil die Dauer zwischen 24 und 42 Monaten schwankt.

BerufAusbildungsbereich2. Lehrjahr
WinzerLandwirtschaft1.123 Euro
Medizinische/-r Fachangestellte/-rFreie Berufe1.115 Euro
BuchhändlerIndustrie und Handel1.114 Euro
Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-rFreie Berufe1.114 Euro
Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (alle Schwerpunkte)Industrie und Handel1.105 Euro
InformationselektronikerHandwerk1.101 Euro
FahrzeuglackiererHandwerk1.098 Euro
BäckerHandwerk1.092 Euro
Technische/-r Modellbauer (alle Fachrichtungen)Handwerk1.073 Euro
Steinmetz und Steinbildhauer (alle Fachrichtungen)Handwerk1.059 Euro

8 weitere Berufe im Handwerk im 2. Lehrjahr

Feinwerkmechaniker wird im Handwerk ausgebildet, zuständige Stelle ist die Handwerkskammer (HWK). Die bestbezahlten anderen Berufe desselben Bereichs im 2. Lehrjahr, alle mit derselben Kammer und oft mit verwandten Tarifverträgen, reichen von 1.270 Euro bis 1.298 Euro im Monat:

BerufAusbildungsbereich2. Lehrjahr
Beton- und StahlbetonbauerHandwerk1.298 Euro
MaurerHandwerk1.297 Euro
Fliesen-, Platten- und MosaiklegerHandwerk1.291 Euro
Zimmerer/ZimmerinHandwerk1.290 Euro
AusbaufacharbeiterHandwerk1.288 Euro
LacklaborantHandwerk1.277 Euro
Mediengestalter Bild und TonHandwerk1.274 Euro
StuckateurHandwerk1.270 Euro

Alle Berufe dieses Bereichs stehen unter Ausbildungsvergütung im Handwerk, der Durchschnitt aller Berufe in diesem Lehrjahr unter Ausbildungsvergütung im 2. Lehrjahr.

Was im 2. Lehrjahr außer der Vergütung gilt

Neben dem Betrag ändert sich mit jedem Ausbildungsjahr, was das Berufsbildungsgesetz von Betrieb und Auszubildenden verlangt. Drei Punkte, die im zweiten Lehrjahr anstehen:

  • Zwischenprüfung oder Teil 1: Meist zur Mitte der Ausbildung steht die Zwischenprüfung an, in vielen Berufen inzwischen als erster Teil der gestreckten Abschlussprüfung, der in die Endnote eingeht.
  • Jährliche Steigerung: Die Vergütung muss mit jedem Ausbildungsjahr steigen (§ 17 Absatz 1 BBiG). Der Wechsel ins zweite Lehrjahr ist die erste Erhöhung, unabhängig von Tarifrunden.
  • Verkürzung noch möglich: Ein Antrag auf Verkürzung nach § 8 BBiG ist noch möglich, solange mindestens ein Jahr Ausbildung bleibt; bei guten Noten kommt später die vorzeitige Zulassung zur Prüfung in Frage.

Wer die Ausbildung verkürzt oder sich Vorbildung anrechnen lässt, durchläuft die Lehrjahre anders; was das für die Vergütung bedeutet, rechnet der Ratgeber Ausbildung verkürzen mit echten Tarifwerten vor.

Häufige Fragen zu Feinwerkmechaniker im 2. Lehrjahr

Wie viel verdient man als Feinwerkmechaniker im 2. Lehrjahr?

Als Feinwerkmechaniker liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung im 2. Lehrjahr bei 1.105 Euro brutto im Monat in Westdeutschland, nach der BIBB-Erhebung 2025. Das ist Platz 131 von 161 Ausbildungsberufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr.

Wie viel bleibt als Feinwerkmechaniker im 2. Lehrjahr netto übrig?

Von 1.105 Euro brutto bleiben als Feinwerkmechaniker im 2. Lehrjahr rund 871 Euro netto, nach Abzug von 234 Euro für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung (Beitragssätze 2026, Steuerklasse I, keine Lohnsteuer).

Um wie viel steigt die Vergütung als Feinwerkmechaniker vom 1. zum 2. Lehrjahr?

Vom 1. zum 2. Lehrjahr steigt die Vergütung als Feinwerkmechaniker um 72 Euro im Monat, von 1.033 Euro auf 1.105 Euro, also um 7 Prozent. Das Berufsbildungsgesetz verlangt eine Steigerung mindestens jährlich.

Wie liegt Feinwerkmechaniker im 2. Lehrjahr im Vergleich zu anderen Berufen?

Im 2. Lehrjahr liegt Feinwerkmechaniker mit 1.105 Euro 104 Euro unter dem Durchschnitt aller 161 erfassten Berufe von 1.209 Euro. Den höchsten Wert in diesem Lehrjahr hat Milchtechnologe/-technologin mit 1.473 Euro, den niedrigsten Friseur mit 723 Euro.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen, Erhebung 2025.

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