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Was verdient man als Informationselektroniker im 3. Lehrjahr?

Im 3. Lehrjahr liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung als Informationselektroniker bei 1.187 Euro im Monat, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung. Das ist Platz 122 von 149 Berufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr und liegt 120 Euro unter dem Durchschnitt von 1.307 Euro.

1.187 €

3. Lehrjahr brutto

936 €

Netto, überschlägig

122 / 149

Rang im 3. Lehrjahr

kein Wert

Ostdeutschland

Informationselektroniker: alle 4 Lehrjahre und die Gesamtsumme

Das 3. Lehrjahr ist eines von 4 in der Ausbildung als Informationselektroniker, die 42 Monate dauert. Die Vergütung steigt nach Paragraf 17 des Berufsbildungsgesetzes mit jedem Ausbildungsjahr; gegenüber dem vorherigen Lehrjahr steigt sie als Informationselektroniker um 7,8 Prozent, von 1.101 Euro auf 1.187 Euro.

LehrjahrWestOstSteigerung
1. Lehrjahr1.019 Eurokein Wert-
2. Lehrjahr1.101 Eurokein Wert+8 Prozent
3. Lehrjahr1.187 Eurokein Wert+7,8 Prozent
4. Lehrjahr1.235 Eurokein Wert+4 Prozent
Gesamtsumme47.094 Eurokein Wert42 Monate

Tarifliche Ausbildungsvergütung Informationselektroniker je Lehrjahr, brutto im Monat, BIBB-Erhebung 2025. Gesamtsumme: Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert.

Wie sich das 3. Lehrjahr einordnet

Unter allen 149 Ausbildungsberufen, für die das BIBB einen Wert für das dritte Lehrjahr ausweist, liegt Informationselektroniker auf Platz 122. Der Durchschnitt dieser Berufe beträgt im 3. Lehrjahr 1.307 Euro; Informationselektroniker liegt 120 Euro darunter. Die Spanne reicht von 857 Euro (Friseur) bis 1.592 Euro (Milchtechnologe/-technologin).

Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung liegt im 3. Lehrjahr für einen Ausbildungsbeginn 2026 bei 977 Euro, der tarifliche Betrag liegt 210 Euro darüber. Netto bleiben von 1.187 Euro rund 936 Euro: 251 Euro gehen als Arbeitnehmeranteil an die Sozialversicherung, Lohnsteuer fällt bei diesem Betrag nicht an. Wie die Rechnung im Einzelnen aussieht, steht im Ratgeber Was von der Ausbildungsvergütung netto übrig bleibt.

10 Berufe mit ähnlicher Vergütung im 3. Lehrjahr

Die Berufe direkt vor und hinter Informationselektroniker in der Rangliste des dritten Lehrjahres, von 1.131 Euro bis 1.212 Euro im Monat. Wer zwischen ähnlich bezahlten Ausbildungen wählt, vergleicht besser die Gesamtsumme über die ganze Ausbildung, weil die Dauer zwischen 24 und 42 Monaten schwankt.

BerufAusbildungsbereich3. Lehrjahr
Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-rFreie Berufe1.212 Euro
Medizinische/-r Fachangestellte/-rFreie Berufe1.209 Euro
Steinmetz und Steinbildhauer (alle Fachrichtungen)Handwerk1.206 Euro
WinzerLandwirtschaft1.198 Euro
FahrzeuglackiererHandwerk1.195 Euro
FeinwerkmechanikerHandwerk1.182 Euro
Rollladen- und SonnenschutzmechatronikerHandwerk1.171 Euro
Metallbauer (alle Fachrichtungen)Handwerk1.145 Euro
FloristIndustrie und Handel1.135 Euro
Tiermedizinische/-r Fachangestellte/-rFreie Berufe1.131 Euro

8 weitere Berufe im Handwerk im 3. Lehrjahr

Informationselektroniker wird im Handwerk ausgebildet, zuständige Stelle ist die Handwerkskammer (HWK). Die bestbezahlten anderen Berufe desselben Bereichs im 3. Lehrjahr, alle mit derselben Kammer und oft mit verwandten Tarifverträgen, reichen von 1.352 Euro bis 1.543 Euro im Monat:

BerufAusbildungsbereich3. Lehrjahr
MaurerHandwerk1.543 Euro
Fliesen-, Platten- und MosaiklegerHandwerk1.537 Euro
Zimmerer/ZimmerinHandwerk1.536 Euro
Beton- und StahlbetonbauerHandwerk1.529 Euro
StuckateurHandwerk1.520 Euro
GerüstbauerHandwerk1.509 Euro
DachdeckerHandwerk1.404 Euro
LacklaborantHandwerk1.352 Euro

Alle Berufe dieses Bereichs stehen unter Ausbildungsvergütung im Handwerk, der Durchschnitt aller Berufe in diesem Lehrjahr unter Ausbildungsvergütung im 3. Lehrjahr.

Was im 3. Lehrjahr außer der Vergütung gilt

Neben dem Betrag ändert sich mit jedem Ausbildungsjahr, was das Berufsbildungsgesetz von Betrieb und Auszubildenden verlangt. Drei Punkte, die im dritten Lehrjahr anstehen:

  • Abschlussprüfung: In dreijährigen Berufen ist das dritte Lehrjahr das Prüfungsjahr. Der Arbeitstag vor der schriftlichen Prüfung ist frei (§ 15 BBiG), und die Ausbildung endet mit dem Bestehen, nicht mit dem Vertragsdatum.
  • Übernahme klären: Wer nach der Prüfung weiterarbeitet, ohne dass etwas vereinbart wurde, hat nach § 24 BBiG ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Das Übernahmegespräch gehört in die Monate vor der Prüfung.
  • Arbeitsuchend melden: Ohne Übernahmezusage ist die Meldung bei der Agentur für Arbeit drei Monate vor dem Ausbildungsende Pflicht, sonst droht eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld.

Wer die Ausbildung verkürzt oder sich Vorbildung anrechnen lässt, durchläuft die Lehrjahre anders; was das für die Vergütung bedeutet, rechnet der Ratgeber Ausbildung verkürzen mit echten Tarifwerten vor.

Häufige Fragen zu Informationselektroniker im 3. Lehrjahr

Wie viel verdient man als Informationselektroniker im 3. Lehrjahr?

Als Informationselektroniker liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung im 3. Lehrjahr bei 1.187 Euro brutto im Monat in Westdeutschland, nach der BIBB-Erhebung 2025. Das ist Platz 122 von 149 Ausbildungsberufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr.

Wie viel bleibt als Informationselektroniker im 3. Lehrjahr netto übrig?

Von 1.187 Euro brutto bleiben als Informationselektroniker im 3. Lehrjahr rund 936 Euro netto, nach Abzug von 251 Euro für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung (Beitragssätze 2026, Steuerklasse I, keine Lohnsteuer).

Um wie viel steigt die Vergütung als Informationselektroniker vom 2. zum 3. Lehrjahr?

Vom 2. zum 3. Lehrjahr steigt die Vergütung als Informationselektroniker um 86 Euro im Monat, von 1.101 Euro auf 1.187 Euro, also um 7,8 Prozent. Das Berufsbildungsgesetz verlangt eine Steigerung mindestens jährlich.

Wie liegt Informationselektroniker im 3. Lehrjahr im Vergleich zu anderen Berufen?

Im 3. Lehrjahr liegt Informationselektroniker mit 1.187 Euro 120 Euro unter dem Durchschnitt aller 149 erfassten Berufe von 1.307 Euro. Den höchsten Wert in diesem Lehrjahr hat Milchtechnologe/-technologin mit 1.592 Euro, den niedrigsten Friseur mit 857 Euro.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen, Erhebung 2025.

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