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Was verdient man in der Ausbildung als Bäcker?

Die tarifliche Ausbildungsvergütung für Bäcker liegt im ersten Lehrjahr bei 1.021 Euro im Monat. Über die gesamte Ausbildung kommen rund 40.140 Euro zusammen, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung.

1.021 €

1. Lehrjahr

1.232 €

Letztes Lehrjahr

40.140 €

Gesamtsumme

143 / 173

Rang

Wie viel ist es in jedem Lehrjahr als Bäcker?

Die folgende Übersicht zeigt den tariflichen Monatsbetrag als Bäcker für jedes Lehrjahr, so wie ihn das Bundesinstitut für Berufsbildung zum Stichtag 1. Oktober 2025 erhoben hat. Die Ausbildung dauert 36 Monate.

1.021 €

1. Lehrjahr

1.092 €

2. Lehrjahr

1.232 €

3. Lehrjahr

Gestrichelte Linie zur Orientierung: Mindestausbildungsvergütung erstes Jahr, aktuell 724 € im Monat.

Der Monatsbetrag steigt als Bäcker von 1.021 Euro im ersten Lehrjahr auf 1.232 Euro im 3. Lehrjahr. Im Osten beginnt Bäcker mit 1.018 Euro.

Tarifliche Ausbildungsvergütung Bäcker, 3 Lehrjahre, Erhebung 2025
LehrjahrWestOst
1. Lehrjahr1.021 €1.018 €
2. Lehrjahr1.092 €1.087 €
3. Lehrjahr1.232 €1.230 €

Ost und West unterscheiden sich bei Bäcker: die Werte für Westdeutschland und Ostdeutschland im direkten Vergleich.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Bäcker zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit ergibt sich für Bäcker eine Gesamtsumme von rund 40.140 Euro.

Der Rechenweg: jeder Monatsbetrag eines Lehrjahres wird mit der Anzahl der Monate in diesem Jahr multipliziert, danach werden alle Lehrjahre addiert. Diese Zahl weist keine andere Quelle aus, obwohl sie die eigentliche Vergleichsgröße zwischen zwei Ausbildungsberufen ist: Der Monatsbetrag allein sagt nichts darüber aus, was am Ende der Ausbildungszeit tatsächlich verdient wurde. Wer zwei Berufe mit unterschiedlicher Ausbildungsdauer vergleicht, braucht die Gesamtsumme, nicht nur den Einstiegsbetrag.

Wie steht Bäcker im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen?

Bäcker liegt auf Platz 143 von 173 tariflich erfassten Ausbildungsberufen, das entspricht dem 17.4. Perzentil.

Drei verwandte Berufe aus demselben Ausbildungsbereich (Handwerk):

Wie viel liegt das über der Mindestausbildungsvergütung?

Im ersten Lehrjahr liegt die tarifliche Vergütung als Bäcker bei 1.021 Euro, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung 724 Euro. Der Abstand beträgt 297 Euro, das sind 41 Prozent mehr als die Untergrenze.

Was verdient man nach der Ausbildung als Bäcker?

Nach der Ausbildung richtet sich das Einstiegsgehalt als Bäcker nach Betrieb, Region, Tarifbindung und Übernahmeangebot. Eine Auswertung nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit ergänzt diese Seite, sobald die Daten importiert sind. Bereits jetzt gilt: Wer während der Ausbildung tarifgebunden bezahlt wurde, startet in der Regel auch danach mit einem Tarifgehalt, das über dem Durchschnitt nicht tarifgebundener Betriebe liegt.

Bäcker in 100 Orten

Wo dieser Beruf gerade ausgebildet wird, nach gemeldeten Ausbildungsstellen sortiert. In diesen 100 Orten liegen 244 der 730 bundesweit gemeldeten Stellen; die Stellendatenbank nennt je Abfrage höchstens 100 Orte, alle übrigen zeigt die Suche bei der Bundesagentur. Die Vergütung hängt nicht am Ort, sondern am Tarifgebiet und an der Tarifbindung des Betriebs.

64 weitere Orte bei der Bundesagentur

Zu wenige Stellen für eine eigene Seite; der Link öffnet die Suche für diesen Beruf und Ort bei der Bundesagentur für Arbeit.

Häufige Fragen zur Ausbildungsvergütung als Bäcker

Zählt Überstundenvergütung als Bäcker extra?

Mehrarbeit über die vertragliche Ausbildungszeit hinaus wird als Bäcker gesondert vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen, das regelt der Ausbildungsvertrag oder der geltende Tarifvertrag.

Was kommt über die gesamte Ausbildung als Bäcker zusammen?

Über die gesamte Ausbildungszeit von 36 Monaten ergibt sich für Bäcker eine Gesamtsumme von rund 40.140 Euro, alle Monatsbeträge der Lehrjahre aufsummiert.

Was passiert, wenn der Betrieb als Bäcker nicht tarifgebunden ist?

Ohne Tarifbindung wird die Vergütung als Bäcker zwischen Betrieb und Auszubildendem frei vereinbart. Sie darf die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 BBiG nicht unterschreiten.

Wie hat sich die Vergütung als Bäcker in den letzten Jahren entwickelt?

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind bundesweit zuletzt zweistellig gestiegen: 2025 um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine mehrjährige Zeitreihe für Bäcker folgt, sobald die Erhebungen der Vorjahre importiert sind.

Verdient man als Bäcker in Ost und West unterschiedlich?

Ja. Im Westen liegt der Durchschnitt bei 1.106 Euro, im Osten bei 1.111 Euro im Monat.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Bei Berufen ohne tariflichen Wert wird die Vergütung frei vereinbart, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung bildet die Untergrenze.

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