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Was verdient man als Baustoffprüfer im 2. Lehrjahr?

Im 2. Lehrjahr liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung als Baustoffprüfer bei 1.140 Euro im Monat, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung. Das ist Platz 122 von 161 Berufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr und liegt 69 Euro unter dem Durchschnitt von 1.209 Euro.

1.140 €

2. Lehrjahr brutto

899 €

Netto, überschlägig

122 / 161

Rang im 2. Lehrjahr

kein Wert

Ostdeutschland

Baustoffprüfer: alle 3 Lehrjahre und die Gesamtsumme

Das 2. Lehrjahr ist eines von 3 in der Ausbildung als Baustoffprüfer, die 36 Monate dauert. Die Vergütung steigt nach Paragraf 17 des Berufsbildungsgesetzes mit jedem Ausbildungsjahr; gegenüber dem vorherigen Lehrjahr steigt sie als Baustoffprüfer um 11,5 Prozent, von 1.022 Euro auf 1.140 Euro.

LehrjahrWestOstSteigerung
1. Lehrjahr1.022 Eurokein Wert-
2. Lehrjahr1.140 Eurokein Wert+11,5 Prozent
3. Lehrjahr1.259 Eurokein Wert+10,4 Prozent
Gesamtsumme41.052 Eurokein Wert36 Monate

Tarifliche Ausbildungsvergütung Baustoffprüfer je Lehrjahr, brutto im Monat, BIBB-Erhebung 2025. Gesamtsumme: Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert.

Wie sich das 2. Lehrjahr einordnet

Unter allen 161 Ausbildungsberufen, für die das BIBB einen Wert für das zweite Lehrjahr ausweist, liegt Baustoffprüfer auf Platz 122. Der Durchschnitt dieser Berufe beträgt im 2. Lehrjahr 1.209 Euro; Baustoffprüfer liegt 69 Euro darunter. Die Spanne reicht von 723 Euro (Friseur) bis 1.473 Euro (Milchtechnologe/-technologin).

Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung liegt im 2. Lehrjahr für einen Ausbildungsbeginn 2026 bei 854 Euro, der tarifliche Betrag liegt 286 Euro darüber. Netto bleiben von 1.140 Euro rund 899 Euro: 241 Euro gehen als Arbeitnehmeranteil an die Sozialversicherung, Lohnsteuer fällt bei diesem Betrag nicht an. Wie die Rechnung im Einzelnen aussieht, steht im Ratgeber Was von der Ausbildungsvergütung netto übrig bleibt.

10 Berufe mit ähnlicher Vergütung im 2. Lehrjahr

Die Berufe direkt vor und hinter Baustoffprüfer in der Rangliste des zweiten Lehrjahres, von 1.115 Euro bis 1.173 Euro im Monat. Wer zwischen ähnlich bezahlten Ausbildungen wählt, vergleicht besser die Gesamtsumme über die ganze Ausbildung, weil die Dauer zwischen 24 und 42 Monaten schwankt.

BerufAusbildungsbereich2. Lehrjahr
Verfahrenstechnologe/-technologin Metall (alle Fachrichtungen)Industrie und Handel1.173 Euro
HolzbearbeitungsmechanikerIndustrie und Handel1.157 Euro
DachdeckerHandwerk1.155 Euro
GebäudereinigerHandwerk1.151 Euro
Automobilkaufmann/-frauHandwerk1.148 Euro
FleischerHandwerk1.139 Euro
Medienkaufmann/-frau Digital und PrintIndustrie und Handel1.135 Euro
Kaufmann/-frau für Tourismus und FreizeitIndustrie und Handel1.124 Euro
WinzerLandwirtschaft1.123 Euro
Medizinische/-r Fachangestellte/-rFreie Berufe1.115 Euro

8 weitere Berufe in Industrie und Handel im 2. Lehrjahr

Baustoffprüfer wird in Industrie und Handel ausgebildet, zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer (IHK). Die bestbezahlten anderen Berufe desselben Bereichs im 2. Lehrjahr, alle mit derselben Kammer und oft mit verwandten Tarifverträgen, reichen von 1.325 Euro bis 1.407 Euro im Monat:

BerufAusbildungsbereich2. Lehrjahr
Kaufmann/-frau für Versicherungen und FinanzanlagenIndustrie und Handel1.407 Euro
Bankkaufmann/-frauIndustrie und Handel1.387 Euro
Fachkraft für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenIndustrie und Handel1.377 Euro
Brauer und MälzerIndustrie und Handel1.374 Euro
AnlagenmechanikerIndustrie und Handel1.345 Euro
Eisenbahner in der ZugverkehrssteuerungIndustrie und Handel1.337 Euro
RohrleitungsbauerIndustrie und Handel1.329 Euro
Fluggerätmechaniker (alle Fachrichtungen)Industrie und Handel1.325 Euro

Alle Berufe dieses Bereichs stehen unter Ausbildungsvergütung in Industrie und Handel, der Durchschnitt aller Berufe in diesem Lehrjahr unter Ausbildungsvergütung im 2. Lehrjahr.

Was im 2. Lehrjahr außer der Vergütung gilt

Neben dem Betrag ändert sich mit jedem Ausbildungsjahr, was das Berufsbildungsgesetz von Betrieb und Auszubildenden verlangt. Drei Punkte, die im zweiten Lehrjahr anstehen:

  • Zwischenprüfung oder Teil 1: Meist zur Mitte der Ausbildung steht die Zwischenprüfung an, in vielen Berufen inzwischen als erster Teil der gestreckten Abschlussprüfung, der in die Endnote eingeht.
  • Jährliche Steigerung: Die Vergütung muss mit jedem Ausbildungsjahr steigen (§ 17 Absatz 1 BBiG). Der Wechsel ins zweite Lehrjahr ist die erste Erhöhung, unabhängig von Tarifrunden.
  • Verkürzung noch möglich: Ein Antrag auf Verkürzung nach § 8 BBiG ist noch möglich, solange mindestens ein Jahr Ausbildung bleibt; bei guten Noten kommt später die vorzeitige Zulassung zur Prüfung in Frage.

Wer die Ausbildung verkürzt oder sich Vorbildung anrechnen lässt, durchläuft die Lehrjahre anders; was das für die Vergütung bedeutet, rechnet der Ratgeber Ausbildung verkürzen mit echten Tarifwerten vor.

Häufige Fragen zu Baustoffprüfer im 2. Lehrjahr

Wie viel verdient man als Baustoffprüfer im 2. Lehrjahr?

Als Baustoffprüfer liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung im 2. Lehrjahr bei 1.140 Euro brutto im Monat in Westdeutschland, nach der BIBB-Erhebung 2025. Das ist Platz 122 von 161 Ausbildungsberufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr.

Wie viel bleibt als Baustoffprüfer im 2. Lehrjahr netto übrig?

Von 1.140 Euro brutto bleiben als Baustoffprüfer im 2. Lehrjahr rund 899 Euro netto, nach Abzug von 241 Euro für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung (Beitragssätze 2026, Steuerklasse I, keine Lohnsteuer).

Um wie viel steigt die Vergütung als Baustoffprüfer vom 1. zum 2. Lehrjahr?

Vom 1. zum 2. Lehrjahr steigt die Vergütung als Baustoffprüfer um 118 Euro im Monat, von 1.022 Euro auf 1.140 Euro, also um 11,5 Prozent. Das Berufsbildungsgesetz verlangt eine Steigerung mindestens jährlich.

Wie liegt Baustoffprüfer im 2. Lehrjahr im Vergleich zu anderen Berufen?

Im 2. Lehrjahr liegt Baustoffprüfer mit 1.140 Euro 69 Euro unter dem Durchschnitt aller 161 erfassten Berufe von 1.209 Euro. Den höchsten Wert in diesem Lehrjahr hat Milchtechnologe/-technologin mit 1.473 Euro, den niedrigsten Friseur mit 723 Euro.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen, Erhebung 2025.

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