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Was verdient man als Baustoffprüfer im 3. Lehrjahr?

Im 3. Lehrjahr liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung als Baustoffprüfer bei 1.259 Euro im Monat, Stand Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung. Das ist Platz 109 von 149 Berufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr und liegt 48 Euro unter dem Durchschnitt von 1.307 Euro.

1.259 €

3. Lehrjahr brutto

993 €

Netto, überschlägig

109 / 149

Rang im 3. Lehrjahr

kein Wert

Ostdeutschland

Baustoffprüfer: alle 3 Lehrjahre und die Gesamtsumme

Das 3. Lehrjahr ist eines von 3 in der Ausbildung als Baustoffprüfer, die 36 Monate dauert. Die Vergütung steigt nach Paragraf 17 des Berufsbildungsgesetzes mit jedem Ausbildungsjahr; gegenüber dem vorherigen Lehrjahr steigt sie als Baustoffprüfer um 10,4 Prozent, von 1.140 Euro auf 1.259 Euro.

LehrjahrWestOstSteigerung
1. Lehrjahr1.022 Eurokein Wert-
2. Lehrjahr1.140 Eurokein Wert+11,5 Prozent
3. Lehrjahr1.259 Eurokein Wert+10,4 Prozent
Gesamtsumme41.052 Eurokein Wert36 Monate

Tarifliche Ausbildungsvergütung Baustoffprüfer je Lehrjahr, brutto im Monat, BIBB-Erhebung 2025. Gesamtsumme: Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert.

Wie sich das 3. Lehrjahr einordnet

Unter allen 149 Ausbildungsberufen, für die das BIBB einen Wert für das dritte Lehrjahr ausweist, liegt Baustoffprüfer auf Platz 109. Der Durchschnitt dieser Berufe beträgt im 3. Lehrjahr 1.307 Euro; Baustoffprüfer liegt 48 Euro darunter. Die Spanne reicht von 857 Euro (Friseur) bis 1.592 Euro (Milchtechnologe/-technologin).

Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung liegt im 3. Lehrjahr für einen Ausbildungsbeginn 2026 bei 977 Euro, der tarifliche Betrag liegt 282 Euro darüber. Netto bleiben von 1.259 Euro rund 993 Euro: 266 Euro gehen als Arbeitnehmeranteil an die Sozialversicherung, Lohnsteuer fällt bei diesem Betrag nicht an. Wie die Rechnung im Einzelnen aussieht, steht im Ratgeber Was von der Ausbildungsvergütung netto übrig bleibt.

10 Berufe mit ähnlicher Vergütung im 3. Lehrjahr

Die Berufe direkt vor und hinter Baustoffprüfer in der Rangliste des dritten Lehrjahres, von 1.229 Euro bis 1.284 Euro im Monat. Wer zwischen ähnlich bezahlten Ausbildungen wählt, vergleicht besser die Gesamtsumme über die ganze Ausbildung, weil die Dauer zwischen 24 und 42 Monaten schwankt.

BerufAusbildungsbereich3. Lehrjahr
Fachkraft für Möbel-, Küchen- und UmzugsserviceIndustrie und Handel1.284 Euro
FleischerHandwerk1.278 Euro
Schilder- und LichtreklameherstellerHandwerk1.275 Euro
Medientechnologe/-technologin DruckverarbeitungIndustrie und Handel1.264 Euro
HolzbearbeitungsmechanikerIndustrie und Handel1.263 Euro
Verfahrenstechnologe/-technologin Metall (alle Fachrichtungen)Industrie und Handel1.259 Euro
BuchhändlerIndustrie und Handel1.244 Euro
Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (alle Schwerpunkte)Industrie und Handel1.240 Euro
BäckerHandwerk1.232 Euro
Automobilkaufmann/-frauHandwerk1.229 Euro

8 weitere Berufe in Industrie und Handel im 3. Lehrjahr

Baustoffprüfer wird in Industrie und Handel ausgebildet, zuständige Stelle ist die Industrie- und Handelskammer (IHK). Die bestbezahlten anderen Berufe desselben Bereichs im 3. Lehrjahr, alle mit derselben Kammer und oft mit verwandten Tarifverträgen, reichen von 1.451 Euro bis 1.534 Euro im Monat:

BerufAusbildungsbereich3. Lehrjahr
StraßenbauerIndustrie und Handel1.534 Euro
BaugeräteführerIndustrie und Handel1.528 Euro
RohrleitungsbauerIndustrie und Handel1.516 Euro
Kaufmann/-frau für Versicherungen und FinanzanlagenIndustrie und Handel1.497 Euro
Brauer und MälzerIndustrie und Handel1.494 Euro
Fachkraft für LebensmitteltechnikIndustrie und Handel1.457 Euro
Bankkaufmann/-frauIndustrie und Handel1.456 Euro
GleisbauerIndustrie und Handel1.451 Euro

Alle Berufe dieses Bereichs stehen unter Ausbildungsvergütung in Industrie und Handel, der Durchschnitt aller Berufe in diesem Lehrjahr unter Ausbildungsvergütung im 3. Lehrjahr.

Was im 3. Lehrjahr außer der Vergütung gilt

Neben dem Betrag ändert sich mit jedem Ausbildungsjahr, was das Berufsbildungsgesetz von Betrieb und Auszubildenden verlangt. Drei Punkte, die im dritten Lehrjahr anstehen:

  • Abschlussprüfung: In dreijährigen Berufen ist das dritte Lehrjahr das Prüfungsjahr. Der Arbeitstag vor der schriftlichen Prüfung ist frei (§ 15 BBiG), und die Ausbildung endet mit dem Bestehen, nicht mit dem Vertragsdatum.
  • Übernahme klären: Wer nach der Prüfung weiterarbeitet, ohne dass etwas vereinbart wurde, hat nach § 24 BBiG ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Das Übernahmegespräch gehört in die Monate vor der Prüfung.
  • Arbeitsuchend melden: Ohne Übernahmezusage ist die Meldung bei der Agentur für Arbeit drei Monate vor dem Ausbildungsende Pflicht, sonst droht eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld.

Wer die Ausbildung verkürzt oder sich Vorbildung anrechnen lässt, durchläuft die Lehrjahre anders; was das für die Vergütung bedeutet, rechnet der Ratgeber Ausbildung verkürzen mit echten Tarifwerten vor.

Häufige Fragen zu Baustoffprüfer im 3. Lehrjahr

Wie viel verdient man als Baustoffprüfer im 3. Lehrjahr?

Als Baustoffprüfer liegt die tarifliche Ausbildungsvergütung im 3. Lehrjahr bei 1.259 Euro brutto im Monat in Westdeutschland, nach der BIBB-Erhebung 2025. Das ist Platz 109 von 149 Ausbildungsberufen mit einem Wert für dieses Lehrjahr.

Wie viel bleibt als Baustoffprüfer im 3. Lehrjahr netto übrig?

Von 1.259 Euro brutto bleiben als Baustoffprüfer im 3. Lehrjahr rund 993 Euro netto, nach Abzug von 266 Euro für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung (Beitragssätze 2026, Steuerklasse I, keine Lohnsteuer).

Um wie viel steigt die Vergütung als Baustoffprüfer vom 2. zum 3. Lehrjahr?

Vom 2. zum 3. Lehrjahr steigt die Vergütung als Baustoffprüfer um 119 Euro im Monat, von 1.140 Euro auf 1.259 Euro, also um 10,4 Prozent. Das Berufsbildungsgesetz verlangt eine Steigerung mindestens jährlich.

Wie liegt Baustoffprüfer im 3. Lehrjahr im Vergleich zu anderen Berufen?

Im 3. Lehrjahr liegt Baustoffprüfer mit 1.259 Euro 48 Euro unter dem Durchschnitt aller 149 erfassten Berufe von 1.307 Euro. Den höchsten Wert in diesem Lehrjahr hat Milchtechnologe/-technologin mit 1.592 Euro, den niedrigsten Friseur mit 857 Euro.

Tarifliche Durchschnitte gelten als Orientierung. Im Einzelfall entscheidet der Ausbildungsvertrag, nicht der hier ausgewiesene Durchschnitt. Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Tarifliche Ausbildungsvergütungen, Erhebung 2025.

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