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Ausbildungsplätze in Bayern und was sie bringen

Bayern liegt im Tarifgebiet Westdeutschland, für jeden Ausbildungsberuf gilt hier also der Westwert der BIBB-Erhebung 2025. Unter den Berufen, die in Bayern am häufigsten ausgebildet werden, zahlt Bankkaufmann/-frau im ersten Lehrjahr am meisten: 1.333 Euro im Monat. Die meisten Stellen im Land entfallen auf Kaufmann/-frau im Einzelhandel, 1.097 gemeldete Ausbildungsstellen in 19 Städten beim Abgleich am 16. September 2026.

37.044

Offene Ausbildungsstellen

33

Städte mit Übersicht

West

Tarifgebiet

724 €

Mindestvergütung 2026

33 Städte in Bayern mit eigener Übersicht

Die Zahl neben jeder Stadt ist die Menge der Ausbildungsstellen beim Abgleich am 16. September 2026. Eine Stadt bekommt eine eigene Übersicht ab 150 gemeldeten Stellen.

Die 25 häufigsten Ausbildungsberufe in Bayern

Die tariflichen Werte im ersten Lehrjahr reichen von 623 Euro bei Friseur bis 1.333 Euro bei Bankkaufmann/-frau.

Tarifwerte aus der Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung für das Tarifgebiet Westdeutschland. Die Stellen sind über die 33 Städte mit eigener Übersicht aufsummiert, Stand 16. September 2026; kleinere Orte in Bayern fehlen in der Summe.

Offene Ausbildungsstellen in Bayern

37.044 offene Stellen in der Stellendatenbank der Bundesagentur für Arbeit. Alle Berufe, im ganzen Bundesland.

Jede Zeile führt zur vollständigen Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit; die Angebote werden stündlich abgeglichen, das Bewerben läuft dort. Hier stehen keine Anzeigentexte, und diese Seite vermittelt nicht. Diese Seite listet 12 Stellen, weitere 37.032 stehen bei der Bundesagentur.

Alle 37.044 Stellen bei der Bundesagentur

Warum die Vergütung am Tarifgebiet hängt und nicht am Bundesland

Eine Ausbildungsvergütung steht im Tarifvertrag der jeweiligen Branche. Die meisten dieser Tarifverträge unterscheiden bis heute ein westdeutsches und ein ostdeutsches Tarifgebiet, und das Bundesinstitut für Berufsbildung wertet die Vergütungen entlang dieser Grenze aus. Bayern gehört zum Tarifgebiet Westdeutschland. Ein Landesdurchschnitt für Bayern allein existiert in der Erhebung nicht.

Ob ein Betrieb in Bayern den Tarifwert zahlt, entscheidet seine Tarifbindung. Ein tarifgebundener Betrieb zahlt den Satz seines Tarifvertrags. Ein Betrieb ohne Tarifbindung vereinbart die Vergütung frei, darf die branchenübliche tarifliche Vergütung aber nur um höchstens 20 Prozent unterschreiten und nie unter die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung von 724 Euro im ersten Lehrjahr gehen. Wie sich das im Einzelfall auswirkt, steht im Ratgeber Tarifgebunden oder nicht.

Häufige Fragen zur Ausbildung in Bayern

Welcher Tarifwert gilt für eine Ausbildung in Bayern?

Für Bayern gilt der Wert für das Tarifgebiet Westdeutschland aus der BIBB-Erhebung 2025. Die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung unterscheidet nur West und Ost, nicht nach Bundesland. Was ein Betrieb in Bayern tatsächlich zahlt, hängt daran, ob er an einen Tarifvertrag gebunden ist.

Wie viele offene Ausbildungsstellen gibt es in Bayern?

In Bayern waren beim letzten Abruf 37.044 Ausbildungsstellen in der Stellendatenbank der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Die Zahl ändert sich täglich, weil Betriebe laufend Stellen melden und besetzen.

Welche Stadt in Bayern hat die meisten Ausbildungsplätze?

München hatte beim Abgleich am 16. September 2026 mit 1.578 gemeldeten Ausbildungsstellen die meisten in Bayern. Gezählt wurden nur Städte mit eigener Übersicht, kleinere Orte fehlen in diesem Vergleich.

Gilt die Mindestausbildungsvergütung auch in Bayern?

Ja, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 des Berufsbildungsgesetzes gilt bundesweit und damit auch in Bayern. Für eine Ausbildung, die 2026 beginnt, liegt sie bei 724 Euro im ersten Lehrjahr. Betriebe ohne Tarifbindung dürfen diesen Betrag nicht unterschreiten.

Die anderen 15 Bundesländer

Alle Städte auf einer Seite: Ortsübersicht. Der Vergleich über alle Berufe: Übersicht der Ausbildungsberufe.