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Ausbildungsplätze in Nordrhein-Westfalen und was sie bringen

Nordrhein-Westfalen liegt im Tarifgebiet Westdeutschland, für jeden Ausbildungsberuf gilt hier also der Westwert der BIBB-Erhebung 2025. Unter den Berufen, die in Nordrhein-Westfalen am häufigsten ausgebildet werden, zahlt Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen im ersten Lehrjahr am meisten: 1.336 Euro im Monat. Die meisten Stellen im Land entfallen auf Verkäufer, 1.750 gemeldete Ausbildungsstellen in 32 Städten beim Abgleich am 16. September 2026.

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Offene Ausbildungsstellen

56

Städte mit Übersicht

West

Tarifgebiet

724 €

Mindestvergütung 2026

56 Städte in Nordrhein-Westfalen mit eigener Übersicht

Die Zahl neben jeder Stadt ist die Menge der Ausbildungsstellen beim Abgleich am 16. September 2026. Eine Stadt bekommt eine eigene Übersicht ab 150 gemeldeten Stellen.

Die 25 häufigsten Ausbildungsberufe in Nordrhein-Westfalen

Die tariflichen Werte im ersten Lehrjahr reichen von 925 Euro bei Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bis 1.336 Euro bei Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen.

Tarifwerte aus der Erhebung 2025 des Bundesinstituts für Berufsbildung für das Tarifgebiet Westdeutschland. Die Stellen sind über die 56 Städte mit eigener Übersicht aufsummiert, Stand 16. September 2026; kleinere Orte in Nordrhein-Westfalen fehlen in der Summe.

Warum die Vergütung am Tarifgebiet hängt und nicht am Bundesland

Eine Ausbildungsvergütung steht im Tarifvertrag der jeweiligen Branche. Die meisten dieser Tarifverträge unterscheiden bis heute ein westdeutsches und ein ostdeutsches Tarifgebiet, und das Bundesinstitut für Berufsbildung wertet die Vergütungen entlang dieser Grenze aus. Nordrhein-Westfalen gehört zum Tarifgebiet Westdeutschland. Ein Landesdurchschnitt für Nordrhein-Westfalen allein existiert in der Erhebung nicht.

Ob ein Betrieb in Nordrhein-Westfalen den Tarifwert zahlt, entscheidet seine Tarifbindung. Ein tarifgebundener Betrieb zahlt den Satz seines Tarifvertrags. Ein Betrieb ohne Tarifbindung vereinbart die Vergütung frei, darf die branchenübliche tarifliche Vergütung aber nur um höchstens 20 Prozent unterschreiten und nie unter die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung von 724 Euro im ersten Lehrjahr gehen. Wie sich das im Einzelfall auswirkt, steht im Ratgeber Tarifgebunden oder nicht.

Häufige Fragen zur Ausbildung in Nordrhein-Westfalen

Welcher Tarifwert gilt für eine Ausbildung in Nordrhein-Westfalen?

Für Nordrhein-Westfalen gilt der Wert für das Tarifgebiet Westdeutschland aus der BIBB-Erhebung 2025. Die Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung unterscheidet nur West und Ost, nicht nach Bundesland. Was ein Betrieb in Nordrhein-Westfalen tatsächlich zahlt, hängt daran, ob er an einen Tarifvertrag gebunden ist.

Wie viele offene Ausbildungsstellen gibt es in Nordrhein-Westfalen?

Die Zahl der offenen Ausbildungsstellen in Nordrhein-Westfalen stammt aus der Stellendatenbank der Bundesagentur für Arbeit und ändert sich täglich. Beim letzten Abgleich am 16. September 2026 entfielen 18.445 Stellen auf die 56 Städte in Nordrhein-Westfalen mit eigener Übersicht.

Welche Stadt in Nordrhein-Westfalen hat die meisten Ausbildungsplätze?

Köln hatte beim Abgleich am 16. September 2026 mit 1.258 gemeldeten Ausbildungsstellen die meisten in Nordrhein-Westfalen. Gezählt wurden nur Städte mit eigener Übersicht, kleinere Orte fehlen in diesem Vergleich.

Gilt die Mindestausbildungsvergütung auch in Nordrhein-Westfalen?

Ja, die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach Paragraf 17 des Berufsbildungsgesetzes gilt bundesweit und damit auch in Nordrhein-Westfalen. Für eine Ausbildung, die 2026 beginnt, liegt sie bei 724 Euro im ersten Lehrjahr. Betriebe ohne Tarifbindung dürfen diesen Betrag nicht unterschreiten.

Die anderen 15 Bundesländer

Alle Städte auf einer Seite: Ortsübersicht. Der Vergleich über alle Berufe: Übersicht der Ausbildungsberufe.