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Die am schlechtesten bezahlten Ausbildungsberufe

Eine niedrige tarifliche Vergütung ist keine Aussage über die Qualität oder die Zukunftsaussichten eines Berufs, sie spiegelt die Tarifsituation der jeweiligen Branche wider. Die folgende Liste zeigt die tariflich erfassten Ausbildungsberufe mit der niedrigsten Gesamtsumme über die Ausbildungszeit.

26.436 €

Platz 1: Friseur

30.521 €

Durchschnitt der 20 Einträge

34.452 €

Letzter Platz: Bodenleger

20

Berufe in der Auswertung

Alle 20 Einträge der Rangliste

Platz 1 belegt Friseur mit 26.436 €, Platz 20 Bodenleger mit 34.452 €. Der Durchschnitt über alle 20 Einträge liegt bei 30.521 Euro.

RangBerufAusbildungsbereichGesamtsumme
1FriseurIndustrie und Handel26.436 €
2VerkäuferIndustrie und Handel27.612 €
3Fachkraft für GastronomieIndustrie und Handel28.188 €
4AusbaufacharbeiterHandwerk28.272 €
5Fachkraft KücheIndustrie und Handel28.440 €
6HochbaufacharbeiterIndustrie und Handel28.536 €
7TiefbaufacharbeiterIndustrie und Handel28.548 €
8FachlageristIndustrie und Handel28.848 €
9Produktionsfachkraft ChemieIndustrie und Handel29.040 €
10Maschinen- und AnlagenführerIndustrie und Handel29.244 €
11Industrieelektriker (alle Fachrichtungen)Industrie und Handel29.700 €
12Fachkraft für Metalltechnik (alle Fachrichtungen)Industrie und Handel30.084 €
13Fachkraft für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenIndustrie und Handel32.064 €
14RaumausstatterHandwerk32.940 €
15Pharmazeutisch-kaufmännische/-r Angestellte/-rFreie Berufe32.952 €
16Tourismuskaufmann/-frau (Kaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen)Industrie und Handel33.348 €
17BauzeichnerIndustrie und Handel33.408 €
18ParkettlegerHandwerk33.900 €
19BestattungsfachkraftHandwerk34.416 €
20BodenlegerHandwerk34.452 €

Die am schlechtesten bezahlten Ausbildungsberufe, 20 Einträge, BIBB-Erhebung 2025, Westwerte.

Was die Rangliste zeigt

Zwischen Platz 1 (Friseur, 26.436 €) und dem letzten Platz der Tabelle (Bodenleger, 34.452 €) liegen 8.016 Euro. Der Durchschnitt der 20 gezeigten Einträge beträgt 30.521 Euro.

Am unteren Ende stehen Handwerks- und Dienstleistungsberufe mit zwei- oder dreijähriger Dauer, deren Tarifverträge sich an der Mindestausbildungsvergütung orientieren. Die Liste sagt nichts über Übernahmechancen oder das Gehalt danach: Friseure und Verkäufer werden häufig übernommen, und ein Meisterabschluss hebt den Verdienst später deutlich. Für Betriebe ohne Tarifbindung gilt in diesen Berufen die Mindestvergütung als Untergrenze.

Nach Ausbildungsbereichen verteilen sich die 20 Einträge so: 14 Industrie und Handel, 5 Handwerk, 1 Freie Berufe. Was den Bereich ausmacht und wie die sechs Bereiche insgesamt zahlen, steht unter Ausbildungsbereiche im Vergleich.

Wie die Rangfolge berechnet wird

Dieselbe Rechnung wie bei den bestbezahlten Berufen, aufsteigend sortiert: Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert über die Ausbildungsdauer, Westwerte der Erhebung. Berufe ohne tariflichen Wert fehlen, weil für sie keine Summe gerechnet werden kann.

Grundlage ist die tarifliche Ausbildungsvergütung aus der BIBB-Erhebung 2025, Stichtag 1. Oktober 2025, Westwerte. Die Rangfolge ist eine eigene Berechnung dieser Seite, keine Übernahme aus einer fremden Quelle; Berufe ohne tariflichen Wert fehlen, weil für sie kein Durchschnitt existiert. Details zur Berechnung stehen auf der Methodik-Seite.

Häufige Fragen zu dieser Rangliste

Welcher Beruf steht bei am schlechtesten bezahlten ausbildungsberufe auf Platz 1?

Auf Platz 1 steht Friseur mit 26.436 € (Industrie und Handel), auf dem letzten Platz der Tabelle Bodenleger mit 34.452 €. Grundlage ist die BIBB-Erhebung 2025, Stichtag 1. Oktober, die Rangfolge ist eine eigene Berechnung dieser Seite.

Wie wird die Rangliste nach Gesamtsumme berechnet?

Dieselbe Rechnung wie bei den bestbezahlten Berufen, aufsteigend sortiert: Monatsbetrag mal Monate je Lehrjahr, aufsummiert über die Ausbildungsdauer, Westwerte der Erhebung. Berufe ohne tariflichen Wert fehlen, weil für sie keine Summe gerechnet werden kann.

Wie viele Ausbildungsberufe umfasst diese Auswertung?

Die Tabelle zeigt 20 Einträge aus den 173 Berufen mit Westwerten in der BIBB-Erhebung 2025. Berufe ohne tariflichen Wert fehlen, weil für sie kein Durchschnitt existiert.

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